Die "neue Normalität" - Lockerungsschritte ab 22. Juni (Stand 10.06.20)

„Wir sind immer noch „corona-frei!“ Das darf ich auch heute tun! Dies mag vielleicht inzwischen etwas abgedroschen klingen; nicht so für mich und meine Crew. Denn wir sind enorm dankbar und glücklich, dass wir bislang vom Virus verschont wurden. Wir hoffen sehr - und streben weiterhin danach - dass dies auch so bleibt.

Der Bundesrat hat die Frage, welche Regeln in Pflegeheimen gelten, an die kantonalen Behörden delegiert. Die Kantone haben laufend den Heimen entsprechende Rahmenbedingungen auferlegt. Innerhalb dieser Rahmenbedingungen galt es für die Heime, massgeschneiderte Lösungen zu finden. Dabei standen (und stehen) sowohl die Sicherheit wie auch die Lebensqualität unserer Bewohnenden im Zentrum unsers Handelns.

Der Kanton Bern, vertreten durch das Alters- und Behindertenamt, hat mit Schreiben vom 5. Juni 2020 verkündet, dass die Besuchs- und Ausgehbeschränkungen unserer Bewohnenden unter Einhaltung der nach wie vor geltenden Hygiene- und Verhaltensmassnahmen zu lockern sind. Dies, weil die Fallzahlen in der Schweiz tief sind. Dies sind tolle Neuigkeiten in Bezug auf das Streben nach Normalität. Doch ich ermahne ganz entschieden zur äussersten Vorsicht! Das Corona-Virus gilt nicht als besiegt; und es gibt weder einen Impfschutz noch hilfreiche Medikamente in diesem Zusammenhang!

Bei uns leben Menschen, welche hochbetagt sind, teilweise an Immunschwächen leiden, schwere Vor-erkrankungen haben oder aktuell an Gebrechen leiden. Ebenfalls gilt zu erwähnen, dass es unmöglich ist, dass unsere Bewohnenden innerhalb der Stiftung Alterswohnsitz das social distancing einhalten oder Masken (richtig) tragen könn(t)en. Deshalb müssen wir etwas vorsichtiger sein, als die restliche Gesellschaft. Denn es besteht in Pflegeheimen nach wie vor die Gefahr, dass bei einer Corona-Ansteckung gleich mehrere Menschen schwer erkranken und/oder sterben könnten.

Fazit: Wie Sie aus meinen Zeilen entnehmen können, begrüsse ich weitere Lockerungsschritte, jedoch nur unter Einhaltung strenger Hygienemassnahmen!
Gerne informiere ich Sie über unsere geplanten Schritte zur Rückkehr zur „neuen Normalität“ (sofern die Fallzahlen im Kanton Bern tief bleiben und der Kanton weiterhin grünes Licht gibt):

Ab 22. Juni gilt:

  • Unsere Bewohnenden dürfen unser Areal für Spaziergänge wieder verlassen. Orte mit vielen Menschen sind weiterhin möglichst zu meiden; vor allem Restaurants, den öffentlichen Verkehr, Einkaufsläden, Feste etc. Denn für unsere Bewohnenden ist es nicht realisierbar, die vom BAG auferlegten Hygiene- und Verhaltensmassnahmen konsequent anzuwenden. Wir wollen unsere Bewohnenden nicht unnötigen Risiken aussetzen. (Bei diesbezüglichen Fragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsleitung.)
  • Nicht nur enge Angehörige, sondern ebenso Freunde und Bekannte dürfen Besuche machen.


Ab 1. Juli gilt:

  • Die Cafeteria wird wieder durch die freiwilligen Helfenden geführt, jedoch weiterhin nur für die Bewohnenden. (Wir sind gemeinsam mit Frau Erika Brechbühl dabei, die Einsatzplanung vorzubereiten.)


Ab 3. August gilt:

  • Die Maskenpflicht für Besucherinnen und Mitarbeitende wird voraussichtlich aufgehoben.
  • Die Aktivitäten (Vorlesen, Gedächtnistraining, Andachten, Bewegung etc.) werden in einem leicht reduzierten Rahmen wieder angeboten. (Wir sind dabei, dies entsprechend zu organisieren.)
  • Unser Coiffeursalon ist wieder für externe Besucher geöffnet. Allerdings achten wir weiterhin auf eine regelmässige Flächendesinfektion zwischen den einzelnen Coiffeur-Besuchen. Die Cafeteria ist für externe Gäste wieder geöffnet.
  • Regelmässige Mittagsgäste werden wieder willkommen geheissen. (Bitte melden Sie sich vorgängig direkt bei unserem Küchenteam an.)


Ich behalte mich vor, jederzeit von diesen Lockerungsschritten abzuweichen, wenn es die Situation erfordert (z.B. Anstieg der Fallzahlen im Kanton Bern). Die Hygienemassnahmen, welche beim Eingangsbereich angeschlagen und laufend angepasst werden, müssen zwingend gelesen und zu jedem Zeitpunkt strikte befolgt werden. Besucher mit Krankheitssymptomen dürfen den Alterswohnsitz nicht betreten.

Ich bitte Sie um Kenntnisnahme und danke Ihnen für Ihr Vertrauen in uns.

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